Erste Erfahrungen: Telekom Speedbox LTE mini

Huawei E5776

Die Telekom Speedbox LTE mini ist ein kleiner Router mit integriertem Akku. Die Besonderheit: er beherrscht LTE der Kategorie 4, kann also bis zu 150 MBit/s im Download und ist damit sehr zukunftssicher. Wir haben uns die rund 160 Euro teure Speedbox LTE mini mal etwas genauer angesehen und möchten erste Erfahrungen mitteilen.

Die Speedbox LTE mini wird von Huawei hergestellt und trägt dort die Modellnummer Huawei E5776. Bis auf das Telekom Logo sind die beiden Geräte vollständig identisch. Der integrierte Akku ist 3000 mAh stark und bietet eine hervorragende Laufzeit von mindestens 10 Stunden, im Standby-Betrieb hält der Akku sogar noch deutlich länger durch.

Der Empfang ist auf dem Niveau vieler anderer UMTS- und LTE-Sticks, also keinesfalls schlecht, aber auch nicht viel besser. Im LTE-Netz werden die Frequenzen 800, 900, 1800, 2100 und 2600 MHz unterstützt, womit die Speedbox LTE mini fast auf der ganzen Welt funktionieren dürfte. Die Geschwindigkeiten liegen bei mittelmäßigem LTE Empfang bei rund 40 MBit/s im Download, im UMTS-Netz sind im Schnitt 20 MBit/s gemessen worden. Das Display auf der Front zeigt wichtige Informationen wie den Datenverbrauch immer sehr übersichtlich an.

Speedbox LTE mini Router

Möchte man den Empfang verbessern, so kann man eine externe Antenne anschließen. Dazu befindet sich an der Seite ein Anschluss vom Typ TS-9. Ansonsten gibt es noch einen Schacht für MicroSD-Speicherkarten. Auf den Inhalt der Speicherkarte können alle Nutzer des WLAN Netzes zugreifen, bis zu 10 Geräte sind via WLAN anbindbar. Die Speedbox LTE mini kann auch per USB direkt am PC angeschlossen werden und so als LAN-Verbindung genutzt werden, etwa wenn der Computer kein WLAN hat.

Alles in Allem sind unsere ersten Erfahrungen mit der Telekom Speedbox LTE mini sehr gut. Für einen Preis von 160 Euro ohne Vertrag und ohne Simlock kann man das Gerät nur empfehlen.

Tarif wechseln: neue Call & Surf via Funk Tarife

Neue Call Surf via Funk Tarife

Seit wenigen Tagen sind die neuen Telekom Call & Surf via Funk Tarife da und ein Tarifwechsel in die neuen Tarife lohnt sich auch für Bestandskunden. Noch bis zum 28.02.2013 sind die neuen Tarife günstiger zu haben und die Umstellung in die neuen Tarife geht ganz einfach online im Telekom-Onlineshop. Doch erst mal die neuen Tarife in der Übersicht und im Vergleich mit dem alten Tarif:

Call & Surf via Funk alt S M L
Grundpreis 39,94 € 34,95 € 39,95 € 44,95 €
Download-Speed 7,2 MBit/s 16 MBit/s 50 MBit/s 100 MBit/s
Upload-Speed  1,4 MBit/s  5,76 MBit/s  10 MBit/s  50 MBit/s
Volumen  10GB  10GB  15GB  30GB
Volumenkontrolle nein ja ja ja
Telefon Flat Flat Flat Flat
Tarifwechsel Onlineshop Onlineshop Onlineshop Onlineshop

Wie man sieht, entspricht der Preis des alten Tarifs dem neuen Call & Surf via Funk M-Tarif. Man bekommt im neuen Tarif allerdings deutlich mehr Leistung: die Geschwindigkeit wird im Download auf bis zu 50 MBit/s gesteigert (je nach Verfügbarkeit) und das Inklusivvolumen steigt auf 15GB. Neu ist auch, dass der Verbrauch des Volumens nun unter der Seite pass.telekom.de einsehbar ist – mit dem alten Tarif ist das nicht möglich. Der L-Tarif bietet mit 30GB noch deutlich mehr Inklusivvolumen und erlaubt sogar noch höhere Geschwindigkeiten, wenn man in einem mit LTE ausgebautem Bereich wohnt. Ein Wechsel in den Call & Surf via Funk S ist für Bestandskunden übrigens nicht möglich – was aber auch kein Problem ist, denn die höhere Geschwindigkeit von 16 MBit/s haben alle Kunden bereits automatisch Anfang Dezember 2012 erhalten (ggfs. Router kurz vom Strom trennen).

Um die neuen, höheren Geschwindigkeiten nutzen zu können, ist entweder der Speedport LTE oder der neue Speedport LTE 2 Router (hier im Test) nötig. Der Router kann für 4,95€ monatlich gemietet werden und ist für die Nutzung mit dem Call & Surf via Funk Tarif bereits vorkonfiguriert, sodass die Einrichtung besonders einfach geht.

Fazit: Tarifwechsel lohnt sich in jedem Fall

Abschließend kann man sagen, dass es in jedem Fall lohnt, in einen der neuen Telekom Call & Surf via Funk Tarife zu wechseln. Bei gleichem oder nur geringfügig höheren Basispreis steigt die Leistung teils deutlich. Der Wechsel dauert nach Beauftragung im Telekom Onlineshop nur wenige Tage – wichtig zu wissen ist aber, dass die Vertragslaufzeit wieder neu beginnt. Nach der Tarif Umstellung ist es Sinnvoll, den Speedport Funkrouter kurz vom Strom zu trennen, damit die neue Geschwindigkeit auch wirklich zur Verfügung steht.

Speedport LTE 2 Test und Erfahrungen

Der Telekom Speedport LTE 2 ist der neue LTE Router für die Call & Surf via Funk Tarife. Man kann das Gerät entweder kaufen oder mieten, wobei die Miete für die meisten Kunden wohl die bessere Variante ist: so kostet der Speedport LTE 2 nur 4,95 Euro monatlich und lässt sich jederzeit gegen einen neueren Router tauschen, da der Mietvertrag keine Mindestlaufzeit hat. Möchte man lieber kaufen anstatt mieten, so werden aktuell rund 290 Euro etwa bei Amazon fällig. Wir haben uns den Speedport LTE 2 mal etwas genauer angeschaut. Unsere Erfahrungen könnt ihr in diesem Test lesen.

 Technische Daten und Inbetriebnahme

Der Speedport LTE II kann LTE auf den Frequenzen 800 MHz, 1800 MHz und 2600 MHz. Die maximal mögliche Geschwindigkeit beträgt 100 MBit/s im Download und 50 MBit/s im Upload. Neben LTE wird auch UMTS unterstützt: mit DC-HSPA+ sind im 3G-Netz bis zu 42,2 MBit/s möglich – ein passender Tarif wie zum Beispiel der Telekom Call & Surf via Funk M oder L vorausgesetzt. Die Inbetriebnahme ist sehr einfach: Simkarte seitlich einstecken, Netzteil ans Stromnetz anschließen, Router einschalten und los geht’s. Die WLAN-Zugangsdaten und das Passwort für die Einstellungsseite im Browser ist auf einem kleinen Klebe-Etikett direkt am Router angebracht. Je nach Simkarte muss dann nur noch im Webinterface unter “speedport.ip” die PIN eingegeben werden und schon bucht sich der Router in das LTE- oder UMTS-Netz ein. Ist sowohl UMTS als auch LTE verfügbar, so wählt der Speedport LTE 2 automatisch das LTE-Netz. Wenn das nicht so sein sollte, kann man immer noch manuell auf “nur LTE” umstellen. Auf Wunsch lassen sich noch weitere Geräte am Router anschließen: für Festplatten, Speichersticks oder Drucker stehen zwei USB 2.0 Anschlüsse zur Verfügung. Computer sind entweder per WLAN oder 4x LAN anschließbar.

Geschwindigkeit und Empfang

Der Empfang ist gut und mindestens auf dem Niveau der Vorgänger-Modelle “Speedport LTE” und “Speedport HSPA”. Allerdings besteht im UMTS-Netz das Problem, dass die Balken-Anzeige des Speedport LTE 2 nicht korrekt ist und viel schlechterer Empfang angezeigt wird, als eigentlich anliegt. Für Nutzer heißt das: nicht nach den Balken richten, sondern einfach ein paar Speedtests machen, um den idealen Standort mit dem besten Empfang zu finden.

Die Geschwindigkeiten im UMTS-Netz sind sehr gut. Mit unserem Call & Surf via Funk L Tarif, welcher bis zu 100 MBit/s kann, haben wir 30 MBit/s im Download gemessen. Viel mehr lässt sich aus der UMTS-Technik nicht herausholen. Im LTE-Netz ist dagegen deutlich mehr möglich: rund 60 MBit/s im Download schaffte der Speedport LTE 2 im 800 MHz Netz auf dem Land.

Natürlich lassen sich auch externe Antennen an den Router anschließen. Dazu stehen zwei SMA-Anschlüsse hinter einer Abdeckung auf der Rückseite zur Verfügung. LTE-Antennen wie z.B. die Funkwerk LTE 800 MIMO Antenne lassen sich problemlos an den Speedport LTE 2 anschließen und sorgen für einen deutlich besseren Empfang.

Fazit: der Speedport LTE 2 lohnt sich

Nach unserem Test steht ganz klar fest, dass der Speedport LTE 2 deutlich besser ist als seine Vorgänger. Er bietet nicht nur mehr Funktionen, sondern vor Allem auch höhere Geschwindigkeiten. Wenn man aktuell einen älteren Router mietet, kann man kostenlos auf den neuen Speedport LTE 2 umsteigen. Es lohnt sich außerdem, direkt in einen der neuen LTE-Tarife zu wechseln, auch das geht kostenlos auf der Telekom Webseite.

Telekom Speedport LTE II vorgestellt

Ab sofort ist der Telekom Speedport LTE II für Kunden im Tarif Telekom Call & Surf comfort via Funk bestellbar. Den neuen LTE Router kann man wahlweise mit oder ohne Vertrag kaufen, er löst die Vorgänger Modelle Speedport LTE und Speedport HSPA ab. Bisher konnten die Funkrouter im Call & Surf via Funk Tarif der Telekom nur eine einzige Technologie – entweder LTE oder UMTS (HSPA). Der neue Speedport LTE 2 kann nun beide Funktechniken und ist auch auf allen Frequenzen nutzbar, die in Deutschland eingesetzt werden. Im LTE Netz auf 1800 MHz und 2600 MHz sind im Download bis zu 100 Megabit/s möglich, auf der 800 MHz Frequenz, welche hauptsächlich auf dem Land eingesetzt wird, sind immerhin noch 50 MBit/s im Download möglich. Der Upload beträgt bei allen LTE Frequenzen maximal 50 MBit/s. Wird der Router nicht über LTE, sondern über das UMTS Netz betrieben, sind dank DC-HSDPA+ bis zu 42,2 Megabit/s im Download möglich. Doch Achtung: diese Geschwindigkeiten sind natürlich nur erreichbar, wenn auch der passende Tarif verwendet wird.

Die weiteren technischen Daten des völlig in weiß gehaltenen Routers: es gibt zwei USB 2.0 Anschlüsse, vier LAN-Anschlüsse, WLAN-n und diverse LED-Anzeigen auf der Front. In Gebieten mit schlechtem Empfang kann eine externe LTE Antenne an den Router angeschlossen werden, wie etwa die Funkwerk LTE 800 Antenne. Dazu bietet der Speedport LTE 2 unter einer Abdeckung auf der Rückseite zwei SMA-Anschlüsse, an die das Kabel für die externe Antenne angeschlossen werden muss.

Die Steuerung erfolgt vollständig über ein Webinterface, sprich es ist keine Installation von Software auf dem heimischen Computer nötig. Das WLAN ist von Werk aus verschlüsselt und bietet so höchstmögliche Sicherheit. Wer den Speedport LTE II Router kaufen möchte, hat die Wahl: entweder man kauft das Gerät ohne Vertrag für 299,95€ (UVP), oder man mietet das Gerät für mtl. 4,95€ direkt von der Telekom. Der Vorteil an der Miete: das Gerät kann jederzeit gegen ein aktuelleres Modell ausgetauscht werden. Das könnte auch für Telekom Kunden interessant sein, die aktuell bereits einen Speedport LTE oder Speedport HSPA mieten: sie können kostenlos auf den neuen Speedport LTE II wechseln.

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HTC One SV mit LTE auch in Deutschland nutzbar

Das HTC One SV ist ein neues LTE Handy, dass in Kürze in Asien auf den Markt kommen wird. Doch sieht man sich die technischen Daten mal etwas genauer an, so fällt auf, dass eine Nutzung hier in Deutschland problemlos möglich wäre: die LTE Frequenzen entsprechen mit 800/1800/2600 MHz genau denen, die auch hier in Deutschland verwendet werden. Zwar hat HTC noch keinen Termin für einen Marktstart in Deutschland genannt, doch für ein Mittelklasse LTE Smartphone wie das HTC One SV ist durchaus ein Markt vorhanden: bisher sind Handys mit der neuen Mobilfunktechnik meist sehr teuer.

Die weiteren technischen Daten entsprechen dem aktuellen Standard. So wird neben LTE auch DC-HSPA+ im UMTS-Netz unterstützt, über das 3G Netz sind somit Geschwindigkeiten von bis zu 42,2 MBit/s im Download möglich, während bei LTE ja bis zu 100 Megabit/s drin sind. Das Display ist 4,3 Zoll groß und gehört damit zu den etwas kleineren Vertretern seiner Klasse, die Auflösung von 800×480 Pixeln entspricht dem Standard für diese Displaygröße. Als Betriebssystem kommt Android in Version 4.0 Ice Cream Sandwich zum Einsatz – leider etwas veraltet, denn selbst aktuelle Neuerscheinungen wie das HTC One X+ haben schon Android 4.1 Jelly Bean vorinstalliert. Erfreulich ist hingegen, dass der 8GB große interne Speicher per MicroSD Karte erweitert werden kann und auch der 1800 mAh starke Akku ist wechselbar.

HTC hat aktuell nur ein einziges LTE Smartphone in Deutschland im Angebot: das HTC One XL, eine LTE-Version des Flaggschiff-Geräts HTC One X. Das HTC One XL ist sowohl bei Telekom als auch bei Vodafone und O2 erhältlich.

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Funkwerk LTE Antenne im Test

Heute möchte ich euch die Funkwerk LTE 800 MiMo Antenne etwas genauer vorstellen, denn sie arbeitet wirklich zuverlässig und ist einen Testbericht wert. Die recht große Antenne wird in einem Pappkarton geliefert und eignet sich sowohl für den Betrieb im Innenraum sowie außerhalb, zum Beispiel an einem Mast auf dem Dach oder am Geländer vom Balkon. Dazu wird auch direkt das passende Montage-Material mitgeliefert. Nur das Kabel muss noch separat erworben werden – Funkwerk Dabendorf möchte dem Nutzer hier die Wahl überlassen, wie lang das Kabel sein soll.

Inbetriebnahme und Ausrichtung

Zuerst muss man natürlich wissen, wo der LTE Sender steht, damit man die Antenne richtig ausrichten kann. Danach schließt man die Antenne am Besten erst mal an den LTE Router bzw. an den LTE Surfstick an, damit man die grobe Ausrichtung der Antenne vornehmen kann. Sobald man die ideale Position gefunden hat (bspw. durch ablesen der Empfangswerte im Router oder durch Speed-Tests), kann man die Antenne fest montieren. Wichtig zu wissen: umso kürzer das Kabel, umso besser ist die Empfangsleistung, denn das Kabel dämpft das Empfangssignal. Das von Funkwerk angebotene 5m lange Kabel eignet sich zum Beispiel recht gut, da dort alle Emissionswerte eingehalten werden und das Kabel kompatibel zu nahezu allen LTE Routern ist.

Empfang und Geschwindigkeiten

Ich persönlich nutze Vodafone LTE und habe ohne LTE Antenne nur schlechten Empfang. Mit dem Vodafone B1000 Router sind dann nur Datenraten von etwa 3 Mbit/s möglich, obwohl im Tarif bis zu 21 MBit/s möglich sein sollen. Mit der Funkwerk Antenne werden diese 21 MBit/s auch nahezu erreicht, der Spitzenwert lag bei rund 20 MBit/s und durchschnittlich sind mit der Antenne rund 15 MBit/s erreichbar. Probehalber habe ich die Antenne auch mal zu einem Freund mitgenommen, der nur 4km vom LTE Mast entfernt wohnt – hier waren dann mit der Antenne sogar 40 MBit/s möglich (natürlich mit dem passenden Tarif).

Man muss allerdings auch dazu sagen, dass es stark auf die Ausrichtung der Antenne ankommt. Wenn die Antenne nicht exakt auf den Sendemast ausgerichtet ist, fallen die Datenraten natürlich deutlich ab und die Verstärkung des Signals ist nicht mehr so gut.

Fazit

Die Funkwerk LTE Antenne bietet zum Preis von rund 70 Euro wirklich eine sehr gute Verstärkung des LTE Signals. Die Antenne eignet sich besonders gut für Gebiete, in denen der LTE Empfang nur schwach ist und die Datenraten daher nicht so hoch, wie vom Netzbetreiber versprochen. Bei der Bestellung der Antenne (z.B. über Amazon) sollte man aber nicht das Anschlusskabel vergessen, denn das befindet sich nicht im Lieferumfang!

Erfahrungen mit dem O2 Surfstick LTE 4G

Vor Kurzem hatte ich die Gelegenheit, den neuen O2 Surfstick LTE 4G etwas genauer unter die Lupe nehmen zu können. Der Stick, welcher aktuell für etwa 130 Euro bei Amazon erhältlich ist, bietet im Download theoretisch bis zu 100 MBit/s. Im O2 LTE Netz konnte ich aber nur rund 30 MBit/s im Download und rund 24 MBit/s im Upload erreichen, was natürlich trotzdem tolle Werte sind! Der Empfang war immer sehr gut und besonders im UMTS Netz war der Empfang besser als mit vielen Handys.

Der Hersteller des O2 Surfstick LTE 4G ist ZTE, die genaue Modellnummer lautet ZTE MF821D. Bei Bedarf lassen sich auch Simkarten von anderen Netzbetreibern verwenden, einen Simlock gibt es nicht. Allerdings muss dann in der Verbindungssoftware ein neues Profil angelegt werden, sodass die Internetverbindung erfolgreich hergestellt werden kann.

Mit den O2 GO Datentarifen lässt sich LTE im O2 Netz schon sehr gut nutzen, auf Wunsch kann der O2 Surfstick LTE 4G hier für 5€ monatlich (über 2 Jahre) hinzugebucht werden. Ein oft gesehenes Phänomen war, dass die LTE Datenraten im Download niedriger waren als im Upload. Der Ping hingegen war immer gleichbleibend gut bei rund 30ms über die Windows Konsole – das kann sich doch wirklich sehen lassen! Wenn ihr den O2 Surfstick LTE 4G alias ZTE MF821D auch mal ausprobieren wollt, könnt ihr ihn euch beispielsweise über Amazon bestellen.

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LTE Frequenzen in Deutschland

LTE wird in Deutschland aktuell auf insgesamt 3 verschiedenen Frequenzen gesendet: 800 Megahertz, 1800 Megahertz und 2600 Megahertz. Was der Vorteil der einzelnen Frequenzbereiche ist und worauf man beim Kauf von Geräten achten sollte, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Die Frequenzauktion im Jahre 2010

Im April 2010 begann die Bundesnetzagentur in Mainz damit, diverse Frequenzen zu versteigern. Zugelassen waren zur Aktion die vier Mobilfunkanbieter Vodafone D2, Deutsche Telekom, E-Plus und Telefónica O2. Am begehrtesten waren die Frequenzen um 800 Megahertz aus der “Digitalen Dividende“, welche auf Grund der Abschaltung des analogen Fernsehsignals frei geworden waren. Insgesamt standen 60 MHz Spektrum im 800 MHz Band zur Verfügung, wobei für einen sinnvollen Betrieb mindestens 20 MHz pro Netzbetreiber nötig sind – ein Netzbetreiber musste also leer ausgehen. Insgesamt gaben die vier unternehmen rund vier Milliarden Euro für neue Frequenzen aus, E-Plus ging bei den 800 MHz Frequenzen leer aus. Neben den 800 MHz Frequenzen wurden auch noch Frequenzen im 2 GHz Band und im 2,6 GHz Band versteigert.

LTE800 – Flächenversorgung mit Auflagen

Die Anbieter Telekom, Vodafone und O2 haben jeweils Spektrum im 800MHz Bereich ersteigert und sich damit verpflichtet, bestimmte Auflagen hinsichtlich des Ausbaus zu erfüllen. Zuerst sollten die sogenannten weißen Flecken mit LTE Versorgt werden – Orte, in denen es bislang keinen Breitbandzugang gab. Ob eine Gemeinde bzw. eine Ortschaft ein weißer Fleck war, wurde von der jeweiligen Landesregierung entschieden und dann gebündelt an die Bundesnetzagentur übergeben. Mittlerweile, stand Mitte 2012, sind beinahe alle weißen Flecken versorgt und die Netzbetreiber dürfen die Frequenzen auch in größeren Städten einsetzen.

Die 800MHz Frequenzen bieten den großen Vorteil, dass sie eine sehr hohe Reichweite haben. Sie eignen sich daher ideal für die Versorgung auf dem Land. Außerdem haben sie eine sehr gute Gebäude-Durchdringung, d.h. auch in Städten macht es durchaus Sinn, eine Grundversorgung mit 800MHz herzustellen. Nachteile gibt es vor Allem bei der Kapazität: da jeder Betreiber nur 10 MHz für Download und 10 MHz für Upload zur Verfügung hat, sind nach aktuellem Stand maximal 70 MBit/s im Download auf LTE800 möglich. Im Upload ist es etwa ein Drittel.

LTE1800 – Nutzt nur die Deutsche Telekom

Die Deutsche Telekom hat genügend Funkspektrum auf 1800 MHz, um ein gutes LTE-Netz auf dieser Frequenz aufzubauen. LTE1800 ist die ideale Kombination aus LTE800 und LTE2600, da die Reichweite deutlich größer als auf 2600 MHz ist, aber die Kapazität ebenfalls deutlich größer als auf 800 MHz ist. Die Telekom baut teilweise auf 15 MHz Spektrum im Download und 15 MHz Spektrum im Upload, teilweise wird auch auf 20 MHz gebaut. Damit sind dann Geschwindigkeiten von etwa 100 MBit/s im Download möglich, also deutlich mehr als bei LTE auf 800 Megahertz. Die Telekom baut 1800 MHz LTE hauptsächlich in Städten aus, aber auch in kleineren Städten ab 20.000 Einwohner kommt diese Frequenz zum Einsatz.

LTE2600 – Hohe Geschwindigkeiten für die Stadt

Alle vier Netzbetreiber haben große Mengen an Spektrum im 2,6 GHz Bereich ersteigert. LTE2600 erlaubt hohe Geschwindigkeiten (aktuell bis zu 100 MBit/s in LTE Kategorie 3), allerdings ist die Reichweite nur gering und im Vergleich zu LTE1800 und vor Allem im Vergleich zu LTE800 ist die Gebäude-Durchdringung schlecht. LTE2600 wird vor Allem an Orten eingesetzt, wo sich viele Menschen aufhalten: Bahnhöfe, Flughäfen und Stadtzentren. Auf dem Land wird diese Frequenz vorerst nicht eingesetzt, da dort mit LTE800 wesentlich kostengünstiger eine Flächenversorgung hergestellt werden kann.

LTE Ausbau

Seit dem die drei Mobilfunkanbieter Telefónica O2, Telekom und Vodafone im Sommer 2010 die nötigen LTE Frequenzen für den Ausbau ersteigert haben, werden die LTE Netze ausgebaut. Wir geben einen kurzen Überblick über den aktuellen Ausbau (stand Juli 2012) und über die künftigen Ausbaupläne.

Vodafone LTE Ausbau

Vodafone hat nach eigenen Angaben aktuell bereits fast 3000 Funkmasten mit LTE ausgerüstet und erreicht somit rund 14,5 Millionen Bundesbürger mit dem 4G Mobilfunknetz. Betrachtet man die Flächenabdeckung, so hat Vodafone nach eigenen Angaben aktuell 40% Deutschlands mit LTE erschlossen. Der Fokus beim Ausbau lag bis vor Kurzem auf ländlichen Gebieten, wo bisher kein Breitband verfügbar war. Mittlerweile sind fast alle dieser Regionen ausgebaut und Vodafone baut erste Städte mit LTE aus. Darunter sind etwa Düsseldorf, Frankfurt und Nürnberg. Den Ausbau am eigenen Wohnort kann man auf der Vodafone Netzausbau Karte einsehen.

Telekom LTE Ausbau

Die Deutsche Telekom versorgt mittlerweile große Flächen auf dem Land , meist dort, wo bisher noch kein anderer Breitband Zugang möglich war. Smartphone Nutzer mit LTE Handy wird das freuen: wo bisher nur EDGE möglich war, flitzen Webseiten nun mit super schnellem LTE aufs Display. Einen genauen Ausbau Status und die versorgte Fläche kommuniziert die Telekom nicht, doch für die Stadt gibt es genauere Daten: Aktuell sind bereits über 50 Städte komplett oder zu großen Teilen mit LTE versorgt, viele weitere Städte sind teilweise versorgt und werden noch 2012 zu den 100 Städten gehören, die vollständig mit LTE ausgebaut werden. In der Stadt sind bis zu 100 MBit/s möglich, auf dem Land bis zu 50 MBit/s. Das kann man auch sehr gut auf der Funkversorgungs-Karte der Telekom für den eigenen Wohnort sehen.

O2 LTE Ausbau

Bei O2 ist der Ausbau noch nicht ganz so weit fortgeschritten wie bei Telekom und Vodafone, doch in den letzten Monaten sind viele Gebiete neu dazu gekommen. Auf dem Land bietet O2 LTE vor Allem in Süd- und Ostdeutschland an, in der Stadt hat O2 kürzlich in Nürnberg und Dresden den Startschuss gegeben. Diese beiden Städte und viele Gemeinden im Umland können LTE bereits mit bis zu 50 MBit/s nutzen, bis Jahresende soll der Ausbau in insgesamt 200 Städten- und Gemeinden erfolgt sein. O2 nennt diese Gebiete dann Highspeed Areas. Ob am eigenen Wohnort schon LTE von O2 zur Verfügung steht, kann man auf der Ausbau-Karte einsehen.

Samsung Galaxy Tab 8.9 LTE bei Vodafone

Das Samsung Galaxy Tab 8.9 LTE kann ab sofort bei Vodafone bestellt werden. Es ist der erste LTE Tablet Computer in Deutschland. Das Display ist 8,9 Zoll groß und bietet eine Auflösung von 1280×800 Pixel. Als Betriebssystem kommt Android 3.2 Ice Cream Sandwich zum Einsatz. Im LTE Netzwerk können bis zu 100 MBit/s im Download erreicht werden, wenn LTE1800 oder LTE2600 genutzt wird. Doch nicht nur LTE kann das knapp 500 Gramm schwere Tablet, auch im UMTS Netz ist es bis zu 42,2 MBit/s schnell.

Ohne Vertrag verkauft Vodafone das Samsung Galaxy Tab 8.9 LTE zu einem Preis von 639,90 Euro, ein Simlock ist nicht vorhanden. Mit Vertrag richten sich die Preise nach dem Vertrag bzw. der Höhe der Grundgebühr, maximal müssen 149,90 Euro einmalig zugezahlt werden. Mit dem MobileInternet Flat Tarifen sind Geschwindigkeiten von bis zu 50 MBit/s möglich: Preisübersicht Samsung Galaxy Tab 8.9 LTE.

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