Vodafone bietet LTE mit 150 MBit/s

Vodafone bietet LTE ab sofort mit Geschwindigkeiten von bis zu 150 Megabit pro Sekunde im Download an. Dazu nutzt Vodafone LTE Kategorie 4 in seinem LTE-Netz auf 2600 MHz, welches hauptsächlich in großen Städten ausgebaut ist. So garantiert Vodafone die Verfügbarkeit der bis zu 150 MBit/s schnellen Verbindungen vorerst auch nur in wenigen Städten wie etwa München, Dortmund, Düsseldorf und Stuttgart. Als Endgeräte werden das Huawei Ascend P2 Smartphone sowie der Vodafone K5150-H Surfstick angeboten, beide Geräte können die hohen Geschwindigkeiten bereits nutzen und sind außerdem natürlich abwärtskompatibel zu LTE Kategorie 3 und zu UMTS sowie GSM/GPRS/EDGE.

Vodafone LTE Box

Spezielle Tarife für 150 MBit/s gibt es bisher nicht, Vodafone ermöglicht laut eigener Aussage aber allen Kunden in den Tarifen MobileInternet Flat 50,0 und Red Premium die Nutzung von 150 MBit/s ohne Aufpreis. Im weit verbreiteten LTE-Netz auf 800 Megahertz sind weiterhin nur Geschwindigkeiten von bis zu 50 MBit/s im Download verfügbar, die meisten Kunden werden also erst mal nicht in den Genuss der höheren Geschwindigkeit kommen, selbst wenn sie die passenden Endgeräte besitzen.

Erste Erfahrungen: Telekom Speedbox LTE mini

Huawei E5776

Die Telekom Speedbox LTE mini ist ein kleiner Router mit integriertem Akku. Die Besonderheit: er beherrscht LTE der Kategorie 4, kann also bis zu 150 MBit/s im Download und ist damit sehr zukunftssicher. Wir haben uns die rund 160 Euro teure Speedbox LTE mini mal etwas genauer angesehen und möchten erste Erfahrungen mitteilen.

Die Speedbox LTE mini wird von Huawei hergestellt und trägt dort die Modellnummer Huawei E5776. Bis auf das Telekom Logo sind die beiden Geräte vollständig identisch. Der integrierte Akku ist 3000 mAh stark und bietet eine hervorragende Laufzeit von mindestens 10 Stunden, im Standby-Betrieb hält der Akku sogar noch deutlich länger durch.

Der Empfang ist auf dem Niveau vieler anderer UMTS- und LTE-Sticks, also keinesfalls schlecht, aber auch nicht viel besser. Im LTE-Netz werden die Frequenzen 800, 900, 1800, 2100 und 2600 MHz unterstützt, womit die Speedbox LTE mini fast auf der ganzen Welt funktionieren dürfte. Die Geschwindigkeiten liegen bei mittelmäßigem LTE Empfang bei rund 40 MBit/s im Download, im UMTS-Netz sind im Schnitt 20 MBit/s gemessen worden. Das Display auf der Front zeigt wichtige Informationen wie den Datenverbrauch immer sehr übersichtlich an.

Speedbox LTE mini Router

Möchte man den Empfang verbessern, so kann man eine externe Antenne anschließen. Dazu befindet sich an der Seite ein Anschluss vom Typ TS-9. Ansonsten gibt es noch einen Schacht für MicroSD-Speicherkarten. Auf den Inhalt der Speicherkarte können alle Nutzer des WLAN Netzes zugreifen, bis zu 10 Geräte sind via WLAN anbindbar. Die Speedbox LTE mini kann auch per USB direkt am PC angeschlossen werden und so als LAN-Verbindung genutzt werden, etwa wenn der Computer kein WLAN hat.

Alles in Allem sind unsere ersten Erfahrungen mit der Telekom Speedbox LTE mini sehr gut. Für einen Preis von 160 Euro ohne Vertrag und ohne Simlock kann man das Gerät nur empfehlen.

Tarif wechseln: neue Call & Surf via Funk Tarife

Neue Call Surf via Funk Tarife

Seit wenigen Tagen sind die neuen Telekom Call & Surf via Funk Tarife da und ein Tarifwechsel in die neuen Tarife lohnt sich auch für Bestandskunden. Noch bis zum 28.02.2013 sind die neuen Tarife günstiger zu haben und die Umstellung in die neuen Tarife geht ganz einfach online im Telekom-Onlineshop. Doch erst mal die neuen Tarife in der Übersicht und im Vergleich mit dem alten Tarif:

Call & Surf via Funk alt S M L
Grundpreis 39,94 € 34,95 € 39,95 € 44,95 €
Download-Speed 7,2 MBit/s 16 MBit/s 50 MBit/s 100 MBit/s
Upload-Speed  1,4 MBit/s  5,76 MBit/s  10 MBit/s  50 MBit/s
Volumen  10GB  10GB  15GB  30GB
Volumenkontrolle nein ja ja ja
Telefon Flat Flat Flat Flat
Tarifwechsel Onlineshop Onlineshop Onlineshop Onlineshop

Wie man sieht, entspricht der Preis des alten Tarifs dem neuen Call & Surf via Funk M-Tarif. Man bekommt im neuen Tarif allerdings deutlich mehr Leistung: die Geschwindigkeit wird im Download auf bis zu 50 MBit/s gesteigert (je nach Verfügbarkeit) und das Inklusivvolumen steigt auf 15GB. Neu ist auch, dass der Verbrauch des Volumens nun unter der Seite pass.telekom.de einsehbar ist – mit dem alten Tarif ist das nicht möglich. Der L-Tarif bietet mit 30GB noch deutlich mehr Inklusivvolumen und erlaubt sogar noch höhere Geschwindigkeiten, wenn man in einem mit LTE ausgebautem Bereich wohnt. Ein Wechsel in den Call & Surf via Funk S ist für Bestandskunden übrigens nicht möglich – was aber auch kein Problem ist, denn die höhere Geschwindigkeit von 16 MBit/s haben alle Kunden bereits automatisch Anfang Dezember 2012 erhalten (ggfs. Router kurz vom Strom trennen).

Um die neuen, höheren Geschwindigkeiten nutzen zu können, ist entweder der Speedport LTE oder der neue Speedport LTE 2 Router (hier im Test) nötig. Der Router kann für 4,95€ monatlich gemietet werden und ist für die Nutzung mit dem Call & Surf via Funk Tarif bereits vorkonfiguriert, sodass die Einrichtung besonders einfach geht.

Fazit: Tarifwechsel lohnt sich in jedem Fall

Abschließend kann man sagen, dass es in jedem Fall lohnt, in einen der neuen Telekom Call & Surf via Funk Tarife zu wechseln. Bei gleichem oder nur geringfügig höheren Basispreis steigt die Leistung teils deutlich. Der Wechsel dauert nach Beauftragung im Telekom Onlineshop nur wenige Tage – wichtig zu wissen ist aber, dass die Vertragslaufzeit wieder neu beginnt. Nach der Tarif Umstellung ist es Sinnvoll, den Speedport Funkrouter kurz vom Strom zu trennen, damit die neue Geschwindigkeit auch wirklich zur Verfügung steht.

Lieferumfang Speedport LTE 2

Speedport LTE 2 Test und Erfahrungen

Der Telekom Speedport LTE 2 ist der neue LTE Router für die Call & Surf via Funk Tarife. Man kann das Gerät entweder kaufen oder mieten, wobei die Miete für die meisten Kunden wohl die bessere Variante ist: so kostet der Speedport LTE 2 nur 4,95 Euro monatlich und lässt sich jederzeit gegen einen neueren Router tauschen, da der Mietvertrag keine Mindestlaufzeit hat. Möchte man lieber kaufen anstatt mieten, so werden aktuell rund 290 Euro etwa bei Amazon fällig. Wir haben uns den Speedport LTE 2 mal etwas genauer angeschaut. Unsere Erfahrungen könnt ihr in diesem Test lesen.

 Technische Daten und Inbetriebnahme

Der Speedport LTE II kann LTE auf den Frequenzen 800 MHz, 1800 MHz und 2600 MHz. Die maximal mögliche Geschwindigkeit beträgt 100 MBit/s im Download und 50 MBit/s im Upload. Neben LTE wird auch UMTS unterstützt: mit DC-HSPA+ sind im 3G-Netz bis zu 42,2 MBit/s möglich – ein passender Tarif wie zum Beispiel der Telekom Call & Surf via Funk M oder L vorausgesetzt. Die Inbetriebnahme ist sehr einfach: Simkarte seitlich einstecken, Netzteil ans Stromnetz anschließen, Router einschalten und los geht’s. Die WLAN-Zugangsdaten und das Passwort für die Einstellungsseite im Browser ist auf einem kleinen Klebe-Etikett direkt am Router angebracht. Je nach Simkarte muss dann nur noch im Webinterface unter “speedport.ip” die PIN eingegeben werden und schon bucht sich der Router in das LTE- oder UMTS-Netz ein. Ist sowohl UMTS als auch LTE verfügbar, so wählt der Speedport LTE 2 automatisch das LTE-Netz. Wenn das nicht so sein sollte, kann man immer noch manuell auf “nur LTE” umstellen. Auf Wunsch lassen sich noch weitere Geräte am Router anschließen: für Festplatten, Speichersticks oder Drucker stehen zwei USB 2.0 Anschlüsse zur Verfügung. Computer sind entweder per WLAN oder 4x LAN anschließbar.

Geschwindigkeit und Empfang

Der Empfang ist gut und mindestens auf dem Niveau der Vorgänger-Modelle “Speedport LTE” und “Speedport HSPA”. Allerdings besteht im UMTS-Netz das Problem, dass die Balken-Anzeige des Speedport LTE 2 nicht korrekt ist und viel schlechterer Empfang angezeigt wird, als eigentlich anliegt. Für Nutzer heißt das: nicht nach den Balken richten, sondern einfach ein paar Speedtests machen, um den idealen Standort mit dem besten Empfang zu finden.

Die Geschwindigkeiten im UMTS-Netz sind sehr gut. Mit unserem Call & Surf via Funk L Tarif, welcher bis zu 100 MBit/s kann, haben wir 30 MBit/s im Download gemessen. Viel mehr lässt sich aus der UMTS-Technik nicht herausholen. Im LTE-Netz ist dagegen deutlich mehr möglich: rund 60 MBit/s im Download schaffte der Speedport LTE 2 im 800 MHz Netz auf dem Land.

Natürlich lassen sich auch externe Antennen an den Router anschließen. Dazu stehen zwei SMA-Anschlüsse hinter einer Abdeckung auf der Rückseite zur Verfügung. LTE-Antennen wie z.B. die Funkwerk LTE 800 MIMO Antenne lassen sich problemlos an den Speedport LTE 2 anschließen und sorgen für einen deutlich besseren Empfang.

Fazit: der Speedport LTE 2 lohnt sich

Nach unserem Test steht ganz klar fest, dass der Speedport LTE 2 deutlich besser ist als seine Vorgänger. Er bietet nicht nur mehr Funktionen, sondern vor Allem auch höhere Geschwindigkeiten. Wenn man aktuell einen älteren Router mietet, kann man kostenlos auf den neuen Speedport LTE 2 umsteigen. Es lohnt sich außerdem, direkt in einen der neuen LTE-Tarife zu wechseln, auch das geht kostenlos auf der Telekom Webseite.

Telekom-Speedport-LTE-ii

Telekom Speedport LTE II vorgestellt

Ab sofort ist der Telekom Speedport LTE II für Kunden im Tarif Telekom Call & Surf comfort via Funk bestellbar. Den neuen LTE Router kann man wahlweise mit oder ohne Vertrag kaufen, er löst die Vorgänger Modelle Speedport LTE und Speedport HSPA ab. Bisher konnten die Funkrouter im Call & Surf via Funk Tarif der Telekom nur eine einzige Technologie – entweder LTE oder UMTS (HSPA). Der neue Speedport LTE 2 kann nun beide Funktechniken und ist auch auf allen Frequenzen nutzbar, die in Deutschland eingesetzt werden. Im LTE Netz auf 1800 MHz und 2600 MHz sind im Download bis zu 100 Megabit/s möglich, auf der 800 MHz Frequenz, welche hauptsächlich auf dem Land eingesetzt wird, sind immerhin noch 50 MBit/s im Download möglich. Der Upload beträgt bei allen LTE Frequenzen maximal 50 MBit/s. Wird der Router nicht über LTE, sondern über das UMTS Netz betrieben, sind dank DC-HSDPA+ bis zu 42,2 Megabit/s im Download möglich. Doch Achtung: diese Geschwindigkeiten sind natürlich nur erreichbar, wenn auch der passende Tarif verwendet wird.

Die weiteren technischen Daten des völlig in weiß gehaltenen Routers: es gibt zwei USB 2.0 Anschlüsse, vier LAN-Anschlüsse, WLAN-n und diverse LED-Anzeigen auf der Front. In Gebieten mit schlechtem Empfang kann eine externe LTE Antenne an den Router angeschlossen werden, wie etwa die Funkwerk LTE 800 Antenne. Dazu bietet der Speedport LTE 2 unter einer Abdeckung auf der Rückseite zwei SMA-Anschlüsse, an die das Kabel für die externe Antenne angeschlossen werden muss.

Die Steuerung erfolgt vollständig über ein Webinterface, sprich es ist keine Installation von Software auf dem heimischen Computer nötig. Das WLAN ist von Werk aus verschlüsselt und bietet so höchstmögliche Sicherheit. Wer den Speedport LTE II Router kaufen möchte, hat die Wahl: entweder man kauft das Gerät ohne Vertrag für 299,95€ (UVP), oder man mietet das Gerät für mtl. 4,95€ direkt von der Telekom. Der Vorteil an der Miete: das Gerät kann jederzeit gegen ein aktuelleres Modell ausgetauscht werden. Das könnte auch für Telekom Kunden interessant sein, die aktuell bereits einen Speedport LTE oder Speedport HSPA mieten: sie können kostenlos auf den neuen Speedport LTE II wechseln.

via

HTC One SV Deutschland

HTC One SV mit LTE auch in Deutschland nutzbar

Das HTC One SV ist ein neues LTE Handy, dass in Kürze in Asien auf den Markt kommen wird. Doch sieht man sich die technischen Daten mal etwas genauer an, so fällt auf, dass eine Nutzung hier in Deutschland problemlos möglich wäre: die LTE Frequenzen entsprechen mit 800/1800/2600 MHz genau denen, die auch hier in Deutschland verwendet werden. Zwar hat HTC noch keinen Termin für einen Marktstart in Deutschland genannt, doch für ein Mittelklasse LTE Smartphone wie das HTC One SV ist durchaus ein Markt vorhanden: bisher sind Handys mit der neuen Mobilfunktechnik meist sehr teuer.

Die weiteren technischen Daten entsprechen dem aktuellen Standard. So wird neben LTE auch DC-HSPA+ im UMTS-Netz unterstützt, über das 3G Netz sind somit Geschwindigkeiten von bis zu 42,2 MBit/s im Download möglich, während bei LTE ja bis zu 100 Megabit/s drin sind. Das Display ist 4,3 Zoll groß und gehört damit zu den etwas kleineren Vertretern seiner Klasse, die Auflösung von 800×480 Pixeln entspricht dem Standard für diese Displaygröße. Als Betriebssystem kommt Android in Version 4.0 Ice Cream Sandwich zum Einsatz – leider etwas veraltet, denn selbst aktuelle Neuerscheinungen wie das HTC One X+ haben schon Android 4.1 Jelly Bean vorinstalliert. Erfreulich ist hingegen, dass der 8GB große interne Speicher per MicroSD Karte erweitert werden kann und auch der 1800 mAh starke Akku ist wechselbar.

HTC hat aktuell nur ein einziges LTE Smartphone in Deutschland im Angebot: das HTC One XL, eine LTE-Version des Flaggschiff-Geräts HTC One X. Das HTC One XL ist sowohl bei Telekom als auch bei Vodafone und O2 erhältlich.

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